Tag 3 - Sport, Spannung und Stockbrot

Der heutige Morgen begann mit einer klaren Botschaft: Wer dachte, Ferienlager wäre nur Ausschlafen und Chillen, der wurde spätestens um 9 Uhr eines Besseren belehrt. Im mittleren Lager gab es nämlich keine Gnade – erst Völkerball auf der großen Wiese, danach ein Volleyballturnier, bei dem Bälle flogen, als gäbe es keine Gnade.

Das kleine Lager hingegen verwandelte sich in eine Mischung aus James Bond und Schmugglerhafen: Beim legendären Schmugglerspiel musste heimlich, clever und vor allem schnell Schmuggelware von Punkt A nach Punkt B gebracht werden – während die Polizei versuchte, alles abzufangen. Das führte zu Szenen, bei denen man sich fragte, ob hier wirklich Kinder spielen oder professionelle Undercover-Agenten unterwegs sind.

Im großen Lager ging es sportlich, aber mit viel Gelächter zu: Brennball! Hier zeigte sich, dass es völlig egal ist, ob man Profi oder absoluter Sport-Neuling ist – Hauptsache, man kann laut schreien, wenn man den Ball erwischt.

Nach dem Mittagessen kam dann der große Zusammenschluss aller Lager. Es gab die klassische Spaltung in zwei Fraktionen: Team „Ich will rennen, bis ich umfalle“ beim Fußball – und Team „Ich will lieber im Schatten sitzen und was Hübsches machen“ beim Basteln. Armbänder wurden geknüpft, als ginge es um die Teilnahme an einer internationalen Schmuckmesse.

Der Abend war dann der Beweis, dass man auch nach einem vollgepackten Tag noch Energie für die schönen Dinge hat: Entweder am Lagerfeuer mit Stockbrot (bei dem mindestens die Hälfte erstmal im Feuer oder auf dem Boden landete), Gitarrenmusik und lautem Mitsingen – oder ganz entspannt im improvisierten Camp-Kino bei der Komödie Kindsköpfe.

Wer im mittleren Lager dann noch nicht schlafen konnte, durfte noch auf der großen Wiese Sternschnuppen beobachten.

Fazit: Viel Sport, noch mehr Spaß – und garantiert mindestens ein Schmuggler, der bis heute unentdeckt geblieben ist.

Malte (Mittleres Haus)

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