Tag 7 - Das Bergfest
Bei leichtem Regen und ungewohnt kalter Luft ging es wie immer für alle Kinder zum Frühstück und anschließend zur Andacht. Heute wurde uns von Wiebke, Linn und Fischer das Thema „Vertrauen“ nähergebracht und veranschaulicht, in wie viele Dinge wir „einfach so“ vertrauen. Auch wenn es nur der Boden unter unseren Füßen oder der Busfahrer auf der Fahrt nach Heino ist, dem wir unser Vertrauen geben.
Im großen Haus ging es danach zum 3. Mal ins Hallenbad. Alle guten Dinge sind und bleiben eben drei. Naja, wer weiß … vielleicht wird es auch noch ein 4. Mal geben. Die Kinder hätten auf jeden Fall Bock. Da bin ich sicher!
Im mittleren Haus wurde heute Morgen endlich ausgespielt, wer wirklich das Sagen im Haus hat. Spoiler: Es sind nicht die Mitarbeiter:innen. In Challenges wie „Wer kann länger im Handstand stehen?“ oder „Wer wirft einen Teebeutel mit dem Mund am weitesten?“ sind Mitarbeiter:innen und Teilnehmer:innen heute gegeneinander angetreten. Knapp, aber verdient erspielten sich die Teilnehmer:innen den Sieg.
Für die Kleinen ging es heute hoch hinaus. Ganze zwei Meter in die Höhe konnten die Teilnehmer:innen ihr Können an der Kletterwand beweisen. Ängste wurden überwunden, verborgene Stärken ans Licht gebracht und Selbstvertrauen gestärkt.
Kleiner Mittagssnack und ab in die verkürzte Mittagspause, hieß es dann für alle Häuser.
Die alten Hasen hier im Blog wissen, was jetzt kommt.
Heute war das große und lang erwartete Bergfest endlich Teil des Tages. Eigentlich mehr als nur ein Teil – DER Teil des Tages. Über drei Stunden und in sieben Stationen konnten sich die Kinder heute in Teams batteln. Es wurde lustig, knifflig und vor allem wurde es nass. Gut, dass die Sonne passend zum Start des Bergfestes rauskam. Das Bergfest erstreckte sich (anders als im letzten Jahr) über das gesamte Heino-Gelände. Die Kinder mussten also auch eine ordentliche Strecke zu Fuß zurücklegen, um alle Stationen absolvieren zu können. Lustig, knifflig, nass und sportlich.
Abgerundet wurde das Bergfest mit leckerem Essen vom Grill und einem entspannten Beisammensein in der Sonne.
Nach einer Pause und der Gelegenheit, sich frisch zu machen, ging es für das große Haus zum Schwarzlicht-Minigolf, für die Kleinen zum Mystery-Labyrinth am See und für das mittlere Haus ins Hallenbad. Unterschiedlicher hätten die Abende der Häuser also kaum sein können. Gemeinsam hatten aber alle – wie immer – eine Menge Spaß.
Fast Halbzeit …
Bis morgen.
Alana (großes Haus)